Archiv für Danielle Tändler

Ankündigung: Supportende für ältere Geräte

Unsere letzte veröffentlichte, stabile Firmware ist nun fast zwei Jahre alt. Seit dem wurden viele neue Geräte in die Unterstützung aufgenommen und mit verschiedenen Versionen neuerer Firmware in unser langsam wachsendes Netz integriert. In Zukunft wird sich jedoch die Firmware weiter hin zu besserer Verwaltbarkeit und einfacherer Unterstützung neuerer Geräte entwickeln. Das führt dazu, dass wir insbesondere bei Geräten mit wenig RAM und Flash nicht dafür garantieren können, dass Sie alle Features erhalten können. Schon jetzt ist es ein Kunststück, ein komplettes Betriebssystem mit Webserver, ein wenig Statistik und der Magie, die das Freifunknetz am laufen hält in 4MB zu packen. Lange haben wir es vor uns hergeschoben, doch jetzt ist es soweit.

Was wird passieren?

In den nächsten Wochen werden wir beginnend bei den Geräten mit der ältesten Firmware systematisch Updates ausrollen, die alle Geräte wieder auf einen einheitlichen, aktuellen Stand bringt. Auch ältere Geräte werden dabei nicht vergessen und erhalten alle Updates. Knoten bei denen die automatischen Updates deaktiviert sind, bekommen keine Aktualisierung.

Was bedeutet das für mich?

Als Knotenbereiber*in brauchst du im Normalfall nix tun. Dein Gerät startet nach einen Update neu und von außen bleibt alles beim Alten. Nur wenn du deinen Knoten mit einer Sonderkonfiguration betreibst, solltest du ein Auge darauf haben. Wenn du dich jetzt fragst, ob du so eine Sonderkonfiguration hast, dann hast du wahrscheinlich keine und kannst dich entspannt zurücklehnen.
Solltest du eines der älteren Geräte haben, so lohnt es sich in den nächsten zwei bis drei Jahren nach etwas neuerem (gebrauchten?) Ausschau zu halten. Im Zweifel hilft dir folgende Liste an Optionen weiter:

  1. Finde ich unter firmware.chemnitz.freifunk.net eine Firmware dafür?
  2. Komm Montags einfach zur Sprechstunde und zeig uns das Gerät oder
  3. Schreib uns eine E-Mail mit der Modellbezeichnung, wir schauen dann, ob sich das Gerät eignet.

Wir werden aber bis zum bitteren Ende versuchen die bereits im Netz vorhandenen Geräte weiter kompatibel zu halten, sodass aktuell kein akuter Handlungsbedarf besteht.

Freifunk Premium

Nun ist es soweit. Die Stadt schaltet im Tietz den Freifunk ab und möchte das Netz den Ruhestörer*innen nicht mehr zur Verfügung stellen. Mit Artikel 13 (jetzt 17) rollen auf uns ganz neue Herrausforderungen zu und das Internet wird sich in den kommenden Jahren stark verändern.
Bisher und in Zukunft finanzieren große Streamingdienste, Zeitungen und Shoppingplatformen ihre Kosten durch Werbung und Paywalls. Dabei wird der Freifunk Chemnitz, der einst angetreten ist, jedem das Glas Wasser des Internets zur Verfügung zustellen, kostenfrei als Dienstleister missbraucht und die Idee des freien Netzes für alles gerät weiter ins Hintertreffen.

Daher haben wir lange zusammengesessen, die verschieden Möglichkeiten diskutiert und sind zu folgender Lösung gekommen: Der Freifunk Chemnitz stellt auch in Zukunft einen freien Zugang zum freien und unabhängigen Teil des Internets bereit, der bereit ist seine Inhalte unter freien Lizenzen zu veröffentlichen. Alle Dienste hinter Paywalls, mit aggressiver Werbestrategie (Adblockerblocker usw.), kommerzielle Streamingdienste und ähnliches werden je Gerät nach 300MB im Monat gedrosselt auf 64kb/s. Die Drosselung kann durch Premiumpässe verzögert werden. Aktuell denken wir über Pakete zu 3, 5 und 10 GB nach und prüfen nochmals die genaue Preisstruktur.

Für größer Portale streben wir außerdem an, direkt Gespräche mit den jeweiligen Betreibern zu führen. Eine Kostenübernahme ihrerseits kann so dazu führen, dass die entsprechenden Dienste für die Nutzer*innen des Freifunk Chemnitz ungedrosselt und ohne weitere Kosten verfügbar sind.

Wie Ihr euch sicher vorstellen könnt, ist uns dieser Schritt nicht leicht gefallen. Wir hoffen jedoch so das freie Internet zu stärken, mehr Bewusstsein über die erbrachte Leistung zu generieren und neue Wege für unser Netz zu finden.

DasTIETZ ist in Sichtweite

Kurz gesagt: ein wichtiger neuer Knoten ist Teil unseres Netzes.

„Die Kommunikation ist nicht optimal gelaufen“, hatte man uns gesagt. Man werde sich da in Zukunft bemühen, wurde uns versprochen. „Natürlich ist das WLAN nicht die Ursache von ‚Sicherheitsproblemen'“. Nach der Umsetzung des neuen „Sicherheitskonzepts“ werde man es wieder einschalten. Es wurde wieder eingeschaltet, wir waren froh.

Knapp zwei Jahre ist das jetzt her. Dann steht man Montag morgen auf und liest, sie haben es wieder abgeschaltet. Im Kulturkaufhaus der Stadt ist der Freifunk weg. Nachfragende Passanten werden vom Sicherheitspersonal fehlinformiert: „Das ist defekt.“ Unsere Informationen und Recherchen ergeben etwas anderes. Ohne technisch ausufern zu wollen: Man muss nur wieder auf den Knopf drücken.

Wir haben also nachgeschaut. Abgeschaltet wurde zu Beginn der Winterferien. Vermutlich möchte jemand nicht, dass Kinder in ihren Ferien auch mal etwas länger im Kulturkaufhaus sind.

Wie soll es weitergehen, was sind eure Ideen? Schreibt uns auf allen bekannten Kanälen. Gern diskutieren wir mit euch Lösungen und Ansätze. Besucht uns zur Sprechstunde, auf den Chemnitzer Linux-Tagen oder der Maker Faire Sachsen und erzählt von eure Ideen und Vorschlägen. Gern und explizit nehmen wir auch konkrete Kritik entgegen. Nur so können wir mit euch ein Netz schaffen das für alle da ist. Und wenn ihr wollt, dürft ihr natürlich auch Andere mit Fragen quälen, zum Beispiel die, die ihr bald wählen möchtet.

Derweil bringen wir unsere Erfahrung der letzten Jahre ein um an den entlegensten Orten ein Netz aufzubauen und arbeiten an der Stabilität unseres neuesten Knotens: DasTietz ist in Sichtweite. Eine „sicherheitsangepasste“, mobile Lösung wird erarbeitet.

Jahresende – wir sind unterwegs

Erneut neigt sich ein Jahr dem Ende entgegen. Dabei haben wir mit euch viele tolle Momente erlebt. Wir waren dieses Jahr wieder auf vielen Veranstaltungen. So haben wir gemeinsam mit dem Chaostreff Chemnitz für ein Wochenende bei den Begehungen eine ganze Gartensparte unter Funk gesetzt und direkt darauf die Ibug verfunkt. Auf dem Kosmonaut haben wir mit den Grenzen der Physik gekämpft und auf den Chemnitzer Linuxtagen waren wir präsent wie immer. Ganz nebenbei Weitet sich unser Netz langsam aus und viele Menschen kümmern sich auch im Umland nun schon fast selbstständig um kleine und große Inseln mit freiem Netz.

Deshalb heißt es nun von uns einfach mal: Danke.

Zum Abschluss des Jahres sind wir dann auch bei unseren Lieblingsmenschen, weshalb die Sprechstunde am 24.12.2018 wegen akutem Personalmangel ausfallen muss. Auch am 31.12.2018 wir sich die Lage noch nicht entspannt haben. Deshalb wünschen wir ein paar ruhige Feiertage und einen guten Rutsch ins Jahr 2019. Dann sind wir wie gewohnt wieder jeden Montag für euch da. Für dringende Fälle sind wir zwischen den Feiertagen auf dem Leipziger Messegelände anzutreffen. Einfach durchfragen.

ungemein nützlich, ungemeinnützig

eine Richtfunkantenne versorgt ein Kunstfestiva

eine Geschichte um Anerkennung

 

Vor nunmehr 6 Jahren haben sich ein paar Menschen in Chemnitz den Mut gefasst und aus einem Hobbyprojekt einen richtigen Verein gegründet. Es herrschte Aufbruchstimmung, technische Neugier und der Wille ein Netz zu schaffen, das keine*n ausgrenzt, alle gleich behandelt und auch in Chemnitz den Einsatz moderner Medien an Orten, wo wir ihn schmerzlich vermissten, möglich machen sollte. So kam es zu Beratungen, Büchern über Vereine Satzungentwürfen, Grundsatzdiskussionen und nach wenigen Monaten zu einem Ergebnis. Es sollte ein Verein gegründet werden. Gemeinnützig sollte er sein. Dies brächte uns kaum Vorteile, unterstreicht jedoch, dass wir etwas für andere tun wollten. Wie also konnte man das technische Neuland an die strengen Vorgaben zur Gemeinnützigkeit angliedern? Forschung und Lehre fanden wir gut. Jede*r sollte die Fähigkeit erlernen und besitzen können ein gemeinschaftliches und partizipatives Netz zu erweitern, zu verändern und zu
-auch- kreativ zu nutzen. Projekte wollten wir unterstützen, Kreativen helfen neue Wege zu gehen. Wir wollten die Stadt mitgestalten in all ihren Facetten. Dabei half uns auch die stets kompetente und zuvorkommende Auskunft des Finanzamts. So kam etwas heraus, um das uns viele andere Freifunkinitiativen beneideten. Wir wurden gemeinnützig.

Direkt mussten wir uns verwehren gegen Anschuldigungen, wir wären zu kommerziell, weil wir den Unterstützern halfen ihren Teil des wachsenden Netzes einzurichten. Wir hatten eine komplizierte Software, die für den Laien kaum zu bedienen war, etwa 80 Router verstreut über Chemnitz und kaum einer kannte uns. Wieder und wieder erklärten wir, dass ein freies WLAN die moderne Art des Glases Wasser ist, dass man einem durstigen Menschen anbietet. Erste Kooperationen mit Künstler*innen mit verrücken Ideen, was mit WLAN möglich wäre kamen auf und wir haben mit Leib, Seele und Herzblut die eine oder andere Nacht durchgemacht um das Netz wachsen zu sehen.

Noch vor der Hochphase von Störerhaftung und Vorratsdatenspeicherung haben wir durch die Unterstützung vieler Menschen aus Chemnitz zeitweilig das drittgrößte Freifunknetz in Deutschland, hinter Hamburg und Berlin, wachsen sehen. Das ist heute nicht mehr so. Andere Städte sind einfach größer und haben nachgezogen. Doch wir waren und sind nicht neidisch, wir sind stolz auf das, was wir mit euch geschaffen haben. Wir haben in Chemnitz ein Kulturkaufhaus, in dem es inzwischen selbstverständlich ist freien Zugang zum weltweiten Netz zu erlangen. Wir haben ein Industriemuseum in dem die auch Anfänge der Computer in Sachsen ausgestellt sind und wo es natürlich freies WLAN gibt. Wir haben Kunst-, Kultur- und Musikfestivals die auf eine Infrastruktur zurückgreifen können, die nur für ein Festival aufzubauen unmöglich wären und bald hoffen wir in unserer zusammengeraubten Freizeit ein „Großprojekt“ fertigzustellen, das über ganz Chemnitz strahlt. Doch auch im Kleinen arbeiten wir weiter. Man kennt uns, läd uns ein, wenn es darum geht WLAN auf die neugestaltete Schlossteichinsel zu bringen. Wir forschen in einem Teil des Netzes weiter an der Verbesserung auch bei schlechten oder überlasteten Verbindungen, entwickeln Software für neue Hardware, messen, beobachten -manchmal wochenlang-, bessern nach und fangen von vorn an.

Vor zweieinhalb Jahren kamen dann neue Herausforderungen. Da die Flüchtlingshilfe klar als gemeinnützig anerkannt ist, sahen wir also auch kein Problem, noch mehr Zeit zu investieren, ganze Häuser günstig zu verkabeln, Richtfunkstrecken aufzubauen und so hunderten Menschen zu ermöglichen mit ihren Familien zu kommunizieren oder Informationen über diese Stadt zu finden. Ganz nebenbei haben wir uns bei der Bundesnetzagentur als Internernetserviceprovider gemeldet. Wir sind rechtlich also gleichgestellt mit den ganz großen, nur wollen wir keinen Gewinn erzielen sondern unmöglicher Erscheinendes ermöglichen.

Was hatten wir davon? Jede Woche treffen wir uns, warten, dass jemand kommt und uns nach Hilfe fragt, ein Projekt vorschlägt oder wissen will wie das eigentlich alles funktioniert. Wir hatten davon bisher nichts. Außer Anerkennung. Das Lachen von Menschen, die Fotos eines Festivals teilen, das Staunen von Menschen, die aus der Ferne Roboter steuern können und ein einfaches „Danke“ für ein digitales Glas Wasser. Von kommunaler und staatlicher Seite kam Anerkennung. Man erkannte uns als gemeinnützig an. Das brachte uns wenig, nur die, die uns unterstützten konnten vom gespendeten Geld etwas von der Steuer absetzen. So kam da indirekte Anerkennung. Sie hat uns bestärkt weiter zu machen, auch wenn gerade deutschlandweit keine kompatiblen Geräte lieferbar waren, das halbe Netz ausfiel weil wir eine Konfiguration verhauen haben und die Nacht über alles wieder gerade bogen oder wenn die Server schwitzten, weil ein Internetprovider in ganz Chemnitz ausgefallen war und die Menschen in das einzige verfügbare freie Netz flüchteten.

Diese Anerkennung derer die uns unterstützten und unterstützen und auch unserer Arbeit fehlt nun. Das Finanzamt Chemnitz Süd teilte uns im Mai mit, und die Gemeinnützigkeit, auch rückwirkend bis einschließlich 2014, entziehen zu wollen.

Die Begründung kommentieren wir hier aus taktischen Gründen mal nicht. Wir sammeln die letzten Reserven. Die im Büro angelegte Motivationskiste wird stark leiden müssen, wir werden jede freie Minute in Paragraphen und andere Dschungel investieren. Unterstützer*innen aller Sparten (Demoorganisator*innen, Rechtsvertreter*innen, Pressevertreter*innen) sind stets willkommen und wenden sich an info@chemnitz.freifunk.net .
Wir werden uns unsere und eure Anerkennung nicht einfach so aberkennen lassen.

Euer Freifunk Chemnitz e.V.

Funker unter Makern

Unser Stand bei der Maker Faire Sachsen 2018

Auch dieses Jahr haben wir die Maker Faire Sachsen mit unserem Netz unterstützt. Mit bis zu 135 verbundenen Geräten und über das Wochenende verteilt etwa 114 GiB Traffic haben wir viel mobiles Datenvolumen gespart. Videos und Bilder, zum Beispiel die der sebstgelöteten LED-Sterne des Chaostreff Chemnitz e.V., landeten mit durchschnittlich bis zu 85 Mbit/s im Netz. Dabei haben wir neue Kontakte in Nachbarländer geknüpft, unser Netz wieder allen Besuchern und Makern zur Verfügung stellen dürfen und im Gegenzug selbst auch einige tolle Sachen anderer Maker bestaunen dürfen. Besonders am Sonntag war nach der Kinder-Uni viel los. Der anhaltende Besucheransturm auch im zweiten Jahr überzeugte nicht nur uns, dass es viele Interessierte gibt, die gern auch eigene Sachen zusammen basteln und wie wir ungewöhnliche Lösungen für manchmal einfache Probleme finden. Uns bleibt daher nur uns bei allen Besuchern und vor allem den Organisatoren der Maker Faire zu bedanken. Wir freuen uns auf das nächste Mal.

Blogposts as a service

Nachdem wir lange Zeit nach neuen Ideen für unser Netz gesucht haben, und viele von unseren Nutzern lange Zeit unsere Blogposts verpasst haben, da sie nicht an diversen sozialen Netzwerken angemeldet sind. Mit der zunehmenden Verbreitung von Routern mit USB-Anschluss eröffnen sich derweil zahlreiche Möglichkeiten der erweiterten Nutzung der Router. Nachdem bereits im letzten September die grundlegende Unterstützung für LTE-Sticks ihren Weg auf passende Router fand und damit nach kurzer Einrichtung auch ohne verkabelten Internetanschluss in entlegenen Gebieten Freifunk zur Verfügung stellt.

Mit der nächsten Firmware wird es nun auch möglich sein keinen der Blogposts mehr zu verpassen ohne ständig unsere Seite zu checken oder überhaupt am Computer zu sitzen oder auf das Handy zu schauen. Mit der Unterstützung für die meisten Drucker mit USB-Anschluss ist es jetzt möglich diese sonst kaum genutzten Geräte einer neuen Verwendung zuzuführen. Einmal an den USB-Anschluss des Freifunkrouters angeschlossen, empfängt dieser automatisch unsere Blogposts und druckt diese aus, sodass man sich zum Beispiel am Samstag Morgen nicht nur aus der Zeitung informieren kann, auf welchem tollen Event wir dieses Wochenende mitarbeiten und unser Netz anbieten.

 

 

Internetbrachenumgestaltung

eine Richtfunkantenne versorgt ein Kunstfestiva

Noch während wir mit unserem mobilen Setup auf den Begehungen unterwegs waren, hat uns dieses Jahr der Notruf von der ibug ereilt. Nach einer ersten Begehung des riesigen Geländes konnten wir – zumindest für dieses Jahr – eine Komplettvernetzung aus Zeitmangel ausschließen. Dennoch haben wir nach einigen Tests und Frickeleien zumindest das Team der ibug mit dem dringend benötigten Bits und Bytes versorgen. Final haben wir dazu die großen Geschütze ausgepackt um bis zu 25Mbit synchron auf ein Gelände zu bringen, wo schon Strom und Wasser zu den Hürden der Organisation gezählt haben. Abertausende Besucher haben es an zwei Wochenenden gedankt und ein so in Chemnitz noch nie dagewesenes Festival für urbane Kunst genossen. Auch wir sind ein klein wenig Stolz unseren Beitrag geleistet zu haben und hoffen in den kommenden Jahren noch mehr machen zu können. Wer Lust hat auch seine Lieblingsveranstaltung zu verfreifunken, kann einfach mal montags zur Sprechstunde vorbeischauen und uns helfen anderen zu helfen.

Es funkt im Kulturpalast. Glauben Sie uns!

Seit gestern hat das Institut Potemkin geöffnet. Wie schon seit einigen Jahren bieten wir auch dieses Jahr wieder Freifunk auf den Begehungen. Auch dieses Jahr liegt unser Netz dabei Huckepack auf dem für die Inklusion aufgebauten Netz des Chaostreff Chemnitz e.V. So bieten wir in Kooperation dreier Vereine im zweiten Jahr in Folge eine komplett medial erfahrbare Ausstellung für mobil eingeschränkte Personen. Dank vieler toller Freifunkrouterbetreiber und weiterer Unterstützung scheinen wir dem bisherigen Ansturm gewappnet zu sein. Noch bis zum Sonntag kann man nach Jahren des Leerstandes noch bis Sonntag die Werke von 23 Künstler*innen bestaunen, am den einen oder anderen Teil vom Rahmenprogramm miterleben oder einfach entspannt im Kulturkaffee bei verschiedenen Leckereien für jeden Geschmack abhängen und seine Eindrücke direkt mit anderen teilen.

Ein Besuch lohnt sich. Glauben Sie uns!

Willkommen in Chemnitz

Dieses Wochenende konnte man uns zum „Willkommen in Chemnitz“ in Stadthallenpark wieder mit Fragen löchern. Natürlich haben wir auch unser Netz mitgebracht und in der Spitze etwa 125 Nutzer gleichzeitig mit WLAN versorgt. Bei bestem Wetter gab es Spiel und Spaß für die ganze Familie. Wer uns dieses Wochenende verpasst hat, hat nächsten Samstag auf dem Brühl nochmals die Gelegenheit uns auch außerhalb unserer Sprechzeiten zu treffen, zu fachsimpeln, neue Ideen mitzubringen, mitzumachen. natürlich kann man auch ganz im sinne der Veranstaltung einfach den „Brühl neu entdecken“.