Wir sind wieder ansprechbar

Bildercollage zum Thementag Technik. Oben links zwei kleine Roboter in Bienenform. Oben Rechts der Text Thementag Technik. Mitte Links das Veranstaltungsdatum und der Ort. Mitte Rechts das Bild eines 3D Druckers der den Marx Kopf fertig gedruckt hat. Unten links Einzelteile zur Analogprogrammierung . Unten rechts ein Kind, dass einen 3D Druckstift nutzt.

Nachdem wir in den vergangenen Jahren durch die Pandemie eher selten auf Veranstaltungen beispielsweise als Ausstellende anzutreffen waren, haben wir dieses Jahr auf den Chemnitzer Linuxtagen wieder damit begonnen.

Wir hatten dieses Jahr auf dem CLT einen sehr schönen Platz direkt an der Treppe zugeteilt bekommen. Damit konnten wir sehr viel vom Besucherstrom abbekommen und dieser war auch sehr dicht. Wie jedes Jahr bekamen wir Besuch aus anderen Communities und das nicht nur Deutschlandweit. Wir konnten unter anderen Interessenten und Communitymitglieder aus Berlin miteinander in Kontakt bringen. Es erreichten uns Erfahrungsberichte aus Österreich und der Schweiz. Auch viele Leute die noch nichts mit unserer Initiative anfangen konnten, haben wir erfolgreich aufschlauen können und so vielleicht die eine oder andere Installation eines neuen Freifunk Knotens nicht nur innerhalb unserer Community verursacht. Offenbar haben wir mit unserer Präsentation auch die Presse positiv überrascht. Wir fanden eine größere Erwähnung im Wochendenspiegel.

Um unser normales Pensum an öffentlichkeitswirksamen Veranstaltungen wieder aufzunehmen werden wir dieses Wochenende auch beim Techniktag im Tietz zu Gast sein. Dieser findet am Samstag dem 22. April von 14:00 Uhr bis 17:30 statt. Wir sind im 3. OG in der Gaming Area zu finden und stehen wie auch zu unserer regelmäßigen Sprechstunde dort für die Fragen der Interessierten zur Verfügung. Kommt also gerne vorbei.

Maker Faire 2021, wir waren dabei

Endlich war es mal wieder soweit. Nach einem Jahr Pause haben sich die Organisator*innen der Maker Faire Sachsen nicht lumpen lassen und zum diesjährigen Freiluftevent geladen. Dabei wurde durch die eintrittsfreie Veranstaltung die Schwelle noch niedriger gelegt um Ideen zu sammeln und raffinierte Projekte zu bestaunen. Wir waren natürlich wieder dabei und haben uns gefreut neue und alte Gesichter zu treffen. Mit der Verlegung der Veranstaltung nach draußen musste natürlich auch unser Netz mitziehen, sodass wir jetzt sowohl in der Stadthalle als auch davor im Stadthallenpark unser Netz anbieten. In Kooperation mit der Stadthalle bleibt das auch, nachdem wir wieder abgebaut haben, sodass es auch auf allen anderen Veranstaltungen in und vor der Stadthalle genutzt werden kann.

Außeneinsatz: Installation Sächsischer Hof

Kürzlich begaben wir auf den Weg eine neuen Freifunk-Installation aufzusetzen. Auftraggeber war das Hotel Sächsische Hof auf dem Brühl.

Die Ausgangssituation

Das Hotel verfügte bereits über eine WLAN-Installation, die aber in Abdeckung und Geschwindigkeit etwas in die Jahre gekommen ist. Diese Installation ist für das Hotel sehr wichtig, denn es befindet sich innerhalb eines vollständig geschlossenen Karrees auf dem Brühl. Auf dem Hof und in dem Hotel selbst ist der Empfang mit dem Handy quasi nicht vorhanden. Eine Verbindung ins Internet über eigene Geräte ist faktisch nicht möglich.

Vorgefunden haben wir diverse Linksys WRT54G, die Urväter der offenen WLAN-Router, die in den Zwischendecken der vier Etagen des Hotels eingebaut waren und als bisherige WLAN-Installation dienten.

Das zu erreichende Setup

Zunächst haben wir einen sogenannten Offloader installiert. Ein Offloader ist das Zwischenstück zwischen den eigentlichen WLAN-Routern und dem Internet. Er übernimmt die Rechenlast, die gebraucht wird um mit dem Freifunk-VPN zu kommunizieren. In einer Standard-Installation übernehmen das die Router selbst. In unserem Fall sollen aber alle WLAN-Router per Kabel mit dem Offloader verbunden werden. Damit steigt die mögliche Bandbreite für die Nutzer deutlich, da die Router über wesentlich weniger Rechenleistung verfügen.

Aufgetretene Herausforderungen

Offloader

Als erstes kümmerten wir uns darum, den Offloader in Betrieb zu nehmen, da dieser ein zentraler Punkt in der Installation darstellt. Das Gerät war bereits mit unserer Firmware bespielt und vorbereitet.

Nachdem wir den Offloader mit Strom und einem Ethernet-Kabel zum vorhanden Netzwerk verbunden hatten war schnell klar, dass irgendetwas nicht funktionierte. Wir konnten das Problem letztendlich lösen, indem wir dem Offloader eine passende Konfiguration verpassten, die nicht dem Standard entsprach.

Just nach dem erfolgreichen setzen der Konfiguration, erschien der Offloader auf der Freifunk-Karte.

Installation der Router

Der Austausch der Router ging relativ problemlos vonstatten. Mithilfe einer Leiter konnten wir die Platten der Zwischendecke auf jeder Etage öffnen und die Alt-Router entfernen. Es stellte sich glücklicherweise heraus, dass die alten Geräte Strom von einer normalen Steckdose bezogen. Das machte den Austausch einfach. Alter Router ab, neuer vorkonfigurierter Freifunk-Router ran. Fertig!

Leider hatten zu diesem Zeitpunkt die Router noch keinen Zugang zum Offloader bzw. zum Internet. Die Verbindung vom Offloader zum Router in der ersten Etage überbrückten wir mit einem Powerline-Set, welches das Netzwerk-Signal über das Stromnetz transportiert. Das ist zugegebenermaßen keine optimale Lösung, da hier viel Geschwindigkeit verloren gehen kann. In diesem Fall ist der Geschwindigkeitsverlust aber zu vernachlässigen, da die Anzahl der Nutzer innerhalb des Netzes überschaubar ist und es das aufwändige Verlegen eines Ethernet-Kabels durch das gesamte Haus erspart.

Wir platzierten den zweiten Powerline-Adapter in der ersten Etage des Hotels und zogen das Ethernet-Kabel vom Router, durch die Zwischendecke in den Raum. Mit dem Verbinden des Powerline-Adapters über das Ethernet-Kabel zum Router tauchte der erste WLAN-Router auf der Freifunk-Karte auf. Teilmission erfolgreich!

Als größte Herausforderung stellte sich die Verbindung der Etagen untereinander heraus. Unser ursprünglicher Plan, die Kabel durch die Zwischendecken des Treppenhauses zu legen stellte sich schnell als problematisch heraus. Zum Glück fanden wir einen Versorgungsschacht, der vor allem für die Elektro- und Telefoninstallation genutzt wurde. Leider war der Zugang hinein nicht ganz trivial.

Glücklicherweise war der Betreiber des Hotels während der Installation anwesend und schlug vor, dass wir den Schacht an den entsprechenden Stellen auf allen Etagen öffnen durften. Etwas nervös griffen wir zur Stichsäge und Bohrmaschine und Schnitten kleine Fenster in die Gipskartonwand. Wir gingen dabei so minimalinvasiv vor, wie es ging, da wir nicht genau wussten, was dahinter lag. Der ganze Vorgang dauerte um die drei Stunden und war mehr Aufwand, als wir zunächst erwartet hatten. Aber wir hatten auch eine Menge Spaß, denn am Ende waren wir erfolgreich und konnten alle Router per Kabel mit dem Offloader verbinden. Damit wurde das WLAN um ein vielfaches leistungsfähiger, als der bisherige Aufbau.

Wie geht es weiter?

Die anschließende Begehung des Hotels zeigte eine sehr viel bessere Abdeckung mit WLAN als zuvor. Ob dies aber schon für alle Ecken des Hotels gilt, wird sich noch herausstellen müssen. Die entsprechende Installation bietet auf jeden Fall genug Möglichkeiten diese zu erweitern. Bereits jetzt konnten wir identifizieren, dass in den Konferenzräumen des Hotels zwei weitere Router zum Einsatz kommen sollten. Der Betreiber bestellte diese direkt bei uns. Es wird also nicht das letzte Mal gewesen sein, dass wir mit dem Hotel Sächsischer Hof zu tun haben werden.

Wir bedanken uns für die unkomplizierte Kooperation bei den gegebenen Umständen, den Spaß und die Verköstigung und hoffen, dass die neue Freifunk Installation zur Zufriedenheit der Hotelbesucher beitragen wird.

Ein Zirkus voller Lötzinn

Freifunk Chemnitz Stand auf der Maker Faire 2019

Am vergangenen Wochenende fand zum dritten mal in der Stadthalle die Maker Faire Sachsen statt. Auch wir waren mit von der Partie und sorgten für ein freies WLAN Netz und Antworten auf die Fragen rund um unsere Initiative.

Wie zu erwarten war sah das Publikum hier wesentlich jünger aus, als am vorangegangenen Wochenende. Die Fragen hier gingen meist in die Richtung was wir eigentlich so tun und wie das ganze funktioniert. Viele kannten aber auch unser Projekt oder wollten wissen, ob es so etwas auch in ihrer Nähe gibt. Die Besucher kamen aus dem ganzen Bundesgebiet.

Samstag um 14 Uhr war bei uns am Stand nur noch eine Notbesetzung, da sich auf dem Johannisplatz etwa 500 Menschen um gegen Artikel 13 zu demonstrieren. Da wir etwas gegen jegliche Form von Filtern im Netz haben, war das für uns ein Pflichttermin.

Über das Wochenende verteilt haben wir etwa 40 Gigabyte an Daten in der Stadthalle durchgesetzt. Dabei waren zwischenzeitlich bis zu 100 Geräte gleichzeitig mit unserem Netz vor Ort verbunden. Am Ende der Veranstaltung bedankten sich viele andere Aussteller bei uns für die unkomplizierte Nutzung unseres Netzes. Wir können nur der Haustechnik von C3 danken für ein gut geplantes WLAN-Setup in der Stadthalle und die Möglichkeit dies in unsere Infrastruktur zu integrieren.

DasTIETZ ist in Sichtweite

Kurz gesagt: ein wichtiger neuer Knoten ist Teil unseres Netzes.

„Die Kommunikation ist nicht optimal gelaufen“, hatte man uns gesagt. Man werde sich da in Zukunft bemühen, wurde uns versprochen. „Natürlich ist das WLAN nicht die Ursache von ‚Sicherheitsproblemen'“. Nach der Umsetzung des neuen „Sicherheitskonzepts“ werde man es wieder einschalten. Es wurde wieder eingeschaltet, wir waren froh.

Knapp zwei Jahre ist das jetzt her. Dann steht man Montag morgen auf und liest, sie haben es wieder abgeschaltet. Im Kulturkaufhaus der Stadt ist der Freifunk weg. Nachfragende Passanten werden vom Sicherheitspersonal fehlinformiert: „Das ist defekt.“ Unsere Informationen und Recherchen ergeben etwas anderes. Ohne technisch ausufern zu wollen: Man muss nur wieder auf den Knopf drücken.

Wir haben also nachgeschaut. Abgeschaltet wurde zu Beginn der Winterferien. Vermutlich möchte jemand nicht, dass Kinder in ihren Ferien auch mal etwas länger im Kulturkaufhaus sind.

Wie soll es weitergehen, was sind eure Ideen? Schreibt uns auf allen bekannten Kanälen. Gern diskutieren wir mit euch Lösungen und Ansätze. Besucht uns zur Sprechstunde, auf den Chemnitzer Linux-Tagen oder der Maker Faire Sachsen und erzählt von eure Ideen und Vorschlägen. Gern und explizit nehmen wir auch konkrete Kritik entgegen. Nur so können wir mit euch ein Netz schaffen das für alle da ist. Und wenn ihr wollt, dürft ihr natürlich auch Andere mit Fragen quälen, zum Beispiel die, die ihr bald wählen möchtet.

Derweil bringen wir unsere Erfahrung der letzten Jahre ein um an den entlegensten Orten ein Netz aufzubauen und arbeiten an der Stabilität unseres neuesten Knotens: DasTietz ist in Sichtweite. Eine „sicherheitsangepasste“, mobile Lösung wird erarbeitet.

Sprechstunde am 2018-09-03 auf dem Parkplatz an der Johanniskirche

Aufgrund der aktuellen Ereignisse in Chemnitz verlegen wir die Sprechstunde auf den Parkplatz an der Johanniskirche. Dort könnt ihr uns gerne Fragen stellen. Zum Beispiel wie man per WiFi große Menschenmengen versorgt. ;-) Kaum verlassen wir das Bandbüro, schon kommen ein paar Musiker zu unserer Sprechstunde.

Wir solidarisieren uns mit den freiheitlich demokratischen Organisationen und Parteien, die am Montag ein Zeichen gegen Gewalt und für Frieden und Demokratie setzen. Weiter danken wir explizit und aus vollem Herzen allen Organisationen, die das jeden anderen Tag auch machen. Danke Danke Danke. Ihr seid nicht allein.

Funker unter Makern

Unser Stand bei der Maker Faire Sachsen 2018

Auch dieses Jahr haben wir die Maker Faire Sachsen mit unserem Netz unterstützt. Mit bis zu 135 verbundenen Geräten und über das Wochenende verteilt etwa 114 GiB Traffic haben wir viel mobiles Datenvolumen gespart. Videos und Bilder, zum Beispiel die der sebstgelöteten LED-Sterne des Chaostreff Chemnitz e.V., landeten mit durchschnittlich bis zu 85 Mbit/s im Netz. Dabei haben wir neue Kontakte in Nachbarländer geknüpft, unser Netz wieder allen Besuchern und Makern zur Verfügung stellen dürfen und im Gegenzug selbst auch einige tolle Sachen anderer Maker bestaunen dürfen. Besonders am Sonntag war nach der Kinder-Uni viel los. Der anhaltende Besucheransturm auch im zweiten Jahr überzeugte nicht nur uns, dass es viele Interessierte gibt, die gern auch eigene Sachen zusammen basteln und wie wir ungewöhnliche Lösungen für manchmal einfache Probleme finden. Uns bleibt daher nur uns bei allen Besuchern und vor allem den Organisatoren der Maker Faire zu bedanken. Wir freuen uns auf das nächste Mal.

Wir gehen All In!

Glasfront des Projekraum & Kreativcafé All In

„All In“ ist nun nicht mehr nur ein Spruch beim Pokern. In Chemnitz gesellt sich das All In zu den Lokalitäten mit wundervollem Namen. In welcher anderen Stadt kann man in die Zukunft schauen, in der Einbahnstraße Limonade trinken und nun (ins) All in gehen?

Noch kurz vor der heutigen Eröffnung bekamen wir eine Anfrage nach einem Knoten mit unserem Netz. Diesen vorbereiten und vorbei gebracht. Damit geht die Versorgung der Innenstadt weiter voran und der Rosenhof wird langsam zum Vorzeigeprojekt innerhalb des Innenstadtrings.

Wir wünschen viel Erfolg und freuen uns auf noch viele weitere kulturelle Angebote.

Internetbrachenumgestaltung

eine Richtfunkantenne versorgt ein Kunstfestiva

Noch während wir mit unserem mobilen Setup auf den Begehungen unterwegs waren, hat uns dieses Jahr der Notruf von der ibug ereilt. Nach einer ersten Begehung des riesigen Geländes konnten wir – zumindest für dieses Jahr – eine Komplettvernetzung aus Zeitmangel ausschließen. Dennoch haben wir nach einigen Tests und Frickeleien zumindest das Team der ibug mit dem dringend benötigten Bits und Bytes versorgen. Final haben wir dazu die großen Geschütze ausgepackt um bis zu 25Mbit synchron auf ein Gelände zu bringen, wo schon Strom und Wasser zu den Hürden der Organisation gezählt haben. Abertausende Besucher haben es an zwei Wochenenden gedankt und ein so in Chemnitz noch nie dagewesenes Festival für urbane Kunst genossen. Auch wir sind ein klein wenig Stolz unseren Beitrag geleistet zu haben und hoffen in den kommenden Jahren noch mehr machen zu können. Wer Lust hat auch seine Lieblingsveranstaltung zu verfreifunken, kann einfach mal montags zur Sprechstunde vorbeischauen und uns helfen anderen zu helfen.

Willkommen in Chemnitz

Dieses Wochenende konnte man uns zum „Willkommen in Chemnitz“ in Stadthallenpark wieder mit Fragen löchern. Natürlich haben wir auch unser Netz mitgebracht und in der Spitze etwa 125 Nutzer gleichzeitig mit WLAN versorgt. Bei bestem Wetter gab es Spiel und Spaß für die ganze Familie. Wer uns dieses Wochenende verpasst hat, hat nächsten Samstag auf dem Brühl nochmals die Gelegenheit uns auch außerhalb unserer Sprechzeiten zu treffen, zu fachsimpeln, neue Ideen mitzubringen, mitzumachen. natürlich kann man auch ganz im sinne der Veranstaltung einfach den „Brühl neu entdecken“.

Einfach mal zamm arbeiten

Zammwerk Innenansicht

Vor kurzem öffnete ein neuer Coworking Space in Chemnitz. Kurz vor der Eröffnung kamen die Jungs vom Zammwerk auf uns zu um ihren zukünftigen Nutzern und Besuchern ein unkomplizierten Zugang zum Netz zu ermöglichen.

Den Ruf erhörten wir natürlich gerne und brachten einen unserer Knoten dort an den Start, noch bevor der erste Testlauf anstand. Der Knoten dort wird erwartungsgemäß wegen seiner einfachen Handhabung gut angenommen.

Mit dem Knoten haben wir in der Innenstadt wieder ein kleines Stück abgedeckt. Auch in der Nachbarschaft gibt es bereits einige private Knotenbetreiber. Vielleicht finden sich ja noch mehr Nachbarn, damit irgendwann die kleinen Inseln zu einer großen Wolke zusammenwachsen.

Wir machen WLAN

Unser Stand auf der Maker Faire Sachsen

Dieses Wochenende fand in der Stadthalle in Chemnitz die erste Maker Faire Sachsen statt. Da auch wir etwas machen, haben wir uns dort mit einem Stand präsentiert. Wir hatten schon vorher unsere Technik darauf vorbereitet den ganzen Veranstaltungsort mit unserem Netz zu versorgen.

Anfänglich waren wir uns nicht sicher, ob wir dort hin passen würden, allerdings sind unsere Vorbehalte am Samstag relativ schnell verflogen. Die positive Resonanz auf unser Netz und unseren Stand war beeindruckend. Das Publikum unterschied sich dabei wesentlich von dem das wir beispielsweise bei den Linuxtagen regelmäßig antreffen.

Wir hatten auch erstmals Flyer dabei und haben auch alle 200 Stück unters Volk gebracht. Dabei haben wir einige interessante Kontakte geknüpft und hoffen natürlich nun auch darauf, dass wir ein paar neue Knoten aufstellen werden. Zeitweise waren mehr als 100 Geräte in unserem Netz eingebucht. Es wurden etwa 50 Gigabyte Daten übertragen. Die Hauptbeschäftigung der Besucher lag also nicht darin im Netz zu surfen. Am Sonntag haben wir unsere Präsentation ein wenig erweitert. Unser neues Maskottchen, das WLAN-Einhorn in der Mitte unseres Standes, sorgte für einige Schmunzler bei den Besuchern, als sie es erblickten. Erstaunen kam in dem Moment hinzu als sie merkten, dass es auch wirklich ein WLAN-Einhorn ist.

Die Technik in der Stadthalle spielte gut mit unserer zusammen, sodass wir daran arbeiten werden das Netz auch bei anderen Veranstaltungen dort zur Verfügung zu stellen. Wir freuen uns schon auf die Maker Faire Sachsen 2018.

Mit Freifunk die besten Veranstaltungen des Sommers erleben

Nachdem letztes Wochenende teilweise 70 Nutzer gleichzeitig auch ohne ihr teuer erkauftes Datenvolumen von den Begehungen berichten konnten, gedankt sei hier explizit noch einmal dem Industriemuseum Chemnitz für die spontane und schnelle Anbindung, ging es dieses Wochenende zum Straßenfest nach Flöha.Freies WLAN?

Dort lud der Gewerbe- und Festverein Flöha e.V. auf die Rudolf-Breitscheid-Straße ein, auf dem sich lokale Vereine, Schulen, Kindergärten und Gewerbetreibende präsentierten. Ausgehend von der schon vorhandenen Abdeckung an der Bühne von Schlau Mieten wurde das ganze Festgebiet auch unter Zuhilfenahme zweier weiterer Internetanschlüsse durch insgesamt 8 Knoten versorgt. In der Spitze waren auch dort 40 Nutzer gleichzeitig eingebucht. Wir haben für die Statistiken ein extra Dashboard eingerichtet.

Auch wir konnten auf den Veranstaltungen, mit jeweils unterschiedlichen Setups, wichtige Erfahrungen sammeln, wie man schnell und einfach ein leistungsfähiges und stabiles Netz auf die Beine stellen kann. Die schon vorhandene Installation auf dem Festgelände des Stadtfestes in Chemnitz, zum Beispiel, kam mit den Nutzeransturm nicht ganz so gut zurecht. Über 200 gleichzeitigen Nutzern an nur einem Gerät hielt die Technik vor Ort nicht immer stabil stand. Vielleicht gelingt uns für nächstes Jahr ein flächendeckender Ausbau in der Innenstadt, so dass die Last dort besser verteilt wird.

Jetzt mehr als Energie im Rawema Haus

Frontansicht des Rawema Hauses mit eg factory Logo

Im laufe der letzten Woche sind bei der eg factory in der siebten und achten Etage des Rawema Hauses eine größere Menge Knoten online gegangen. Neben dem Netz, dass nun von Gästen und Mitarbeitern des Energiedienstleisters genutzt werden kann, sind auch zwei Nanostations verbaut worden.

Die eine Nanostation bindet den Standort an unsere vorhandene Infrastruktur auf der Markuskirche an. Nebenbei stehen auch andere Verbindungen die zufällig in der selben Richtung liegen, beispielsweise zur Mobilen Jugendarbeit Chemnitz Mitte. Dabei gehen die stabilen Verbindungen von der Ausleuchtung her weit über das Datenblatt angegebene Maß hinaus.

Eine zweite Nanostation leuchtet nun auf die Haltestelle Roter Turm und den dahinter liegenden Stadthallenpark. Direkt nach dem Einschalten hatten sich 70 Geräte verbunden. Der Standort wird aktuell ähnlich stark genutzt wie die Installation im Tietz. Offensichtlich sind dort viele Pokémon Go Spieler unterwegs.

Damit haben wir durch die Hilfe der eg factory ein wichtiges Stück des Zentrums versorgt, was ohne Hilfe von Firmen und der Stadt nicht versorgt werden kann, da in der Innenstadt kaum jemand wohnt aber viele Leute arbeiten und ihre Freizeit verbringen.

Das Holzkombinat funkt mit

Holzkombinat Eingang

Im Zuge unserer Brühlverfunkung haben wir nicht nur direkt den Brühl versorgt. Auch das Holzkombinat hat uns angefragt, ob wir bei ihnen auch einen Router aufstellen können. Das war natürlich für uns kein Problem und so kann man dort schon seit Ende Mai, während man fleißig Dinge aus Holz herstellt oder bearbeitet unser Netz nutzen um sich Tipps abzuholen. Der Standort des Routers dort sorgt auch für eine gute Abdeckung des Innenhofes, sodass bei Veranstaltungen dort auch darauf zugegriffen werden kann. Der Knoten wird auch gut angenommen und wartet nun darauf in eine größere WLAN Wolke aufgenommen zu werden.

Der Brühl belebt sich

Blick von der Nanostation auf den Brühl

Wir arbeiten hart daran ein zusammenhängendes Netz aufzubauen. Meist ist uns das bis jetzt eher bei einzelnen Gebäuden gelungen. Einen ganzen Straßenzug zu versorgen, ist uns auch auf einem Teil der Zietenstraße schon ganz gut gelungen. Die nächste Stufe, eine ganze Fußgängerzone zu versorgen, haben wir nun in Angriff genommen.

Dazu eignet sich am besten der Brühl, der ja früher schon mal sehr belebt war und sich langsam wieder mausert. Toni hat bei den Gewerbetreibenden die Werbetrommel gerührt. Viele sagten sofort zu Teil unseres Netzes werden zu wollen. Für die Finanzierung konnten wir erfolgreich Fördermittel aus dem Brühlfond akquirieren.

Stellenweise hatten wir bereits einige Knoten untergebracht, sodass nur noch Lückenschlüsse notwendig sind. Gestern, am Tag der Städtebauförderung, lud der Brühl zum entdecken ein. Wir dachten, das sei auch gleich der richtige Tag um einen Teil des Projektes umzusetzen und die geplanten Knoten in Betrieb zu nehmen.

In Betrieb sind nun Knoten im Brühlbüro und beim Inspire. Am hinteren Ende ging auch eine Nano Station online, die zusammen mit der Nano Station am vorderen Ende an der Georgstraße den ganzen Brühl abdeckt. Sobald das La Petite eröffnet wird der Knoten dort auch online gehen. Ausgeliefert wurden auch Knoten an die Kleinen Könige und die Veranstaltungsagentur Midea.

Vielen Dank nochmal an Toni, der einen guten Teil zur Umsetzung  beigetragen hat und dies auch direkt nochmal auf der Seite der Chemnitzer Piraten veröffentlicht hat. Einige weitere Gewerbetreibende werden demnächst noch mit am Brühl Teil unseres Netzes werden.

Das Tietz funkt mit

das Tietz von der Reitbahnstraße aus

Seit einiger Zeit schon versuchen wir unser Netz auch in öffentlichen Gebäuden der Stadt Chemnitz zu installieren. Das stieß allerdings meist auf Widerstand wie hier beschrieben vor einiger Zeit. Doch Zeiten ändern sich und politische Befindlichkeiten auch.

Wir hatten aus mehreren Richtungen den Vorschlag bekommen, wir sollen uns um eine Versorgung des Kulturkaufhauses dasTietz bemühen. Es gab sogar eine Anfrage bei der Stadtratsfraktion Vosi/Piraten über Open Antrag.

Technisch sollte die Versorgung leicht von statten gehen, schließlich verfügt das Haus über eine ausgefeilte WLAN-Controller Lösung mit einigen Stationen. Damit wird eine Flächendeckung im Haus erreicht. Über den Controller wird unser Netz ab sofort mit ausgestrahlt und in unser Netz eingespeist.

Die Netzwerkarchitektur führte zu einer längeren Testphase bis alle Probleme ausgeräumt waren. Als das Netz heute freigeschaltet wurde waren umgehen mehr als 30 Geräte angemeldet. Verfügbar ist es jetzt von der Lobby im Erdgeschoss aus bis ganz nach oben in der Volkshochschule.

Wir hoffen das dies der Beginn einer ganzen Reihe von Gebäuden der Stadt ist, die wir Versorgen dürfen um möglichst vielen Chemnitzern und Gästen unser Netz zugänglich zu machen. Heute wurden erstmals mehr als 500 gleichzeitige Nutzer in unserem neuen Netz gezählt.

Bewegtbild wir kommen

Über uns war ja schon einige Male in diversen Printerzeugnissen zu lesen. Auch ins Radio haben wir es vor kurzem  bei MDR Info geschafft. Die letzten Bewegtbilder sind allerdings schon eine Weile her. Nun haben wir Kontakt zum Chemnitzer Lokalsender Sachsen Fernsehen hergestellt. Auslöser dazu war ein Wissenstransfer in Sachen drahtloser Datenübertragung.

Ende letzer Woche haben wir eine neue Installation in den Räumen von Sachsen Fernsehen in der Carolastraße online genommen. Die zwei Geräte sorgen unter anderem dafür, dass man jetzt in der Schlange vorm Club FX noch schnell seinen Status in den sozialen Netzwerken auf den aktuellen Stand bringen kann. Damit wächst das Netz etwas zusammen, da wir schon seit langem im Esperanto gegenüber vom Medienhaus vertreten sind und in der Straße der Nationen bereits ein Knoten von uns funkt.

medienhaus

Die Technik affinen Mitarbeiter des Senders werden uns in Zukunft noch bei dem einem oder anderem Projekt zur Seite stehen, da in der näheren Umgebung ja einige, für ein Freifunk Backbone geeignete Gebäude stehen. Bei größeren Projekten wird es sicherlich auch mal einen Beitrag dort geben.

Ganz nebenbei haben wir vor kurzem locker die Marke von 250 registrierten Routern übersprungen und wachsen vor allem durch die vielen privaten Knotenbetreiber weiter.

Neues Büro und neue Aufgaben

Morgen werden wir erstmals die Sprechstunde in unserem neuen Büro abhalten. Ab sofort sind wir montags in der Mühlenstraße 94 anzutreffen. Genauer gesagt sind wir im Erdgeschoss zu finden. Die Einrichtung ist zwar noch nicht vollständig, aber wir sind schon arbeitsfähig, da das Bandbüro Chemnitz, unsere Nachbarn und Vermieter, bereits Knotenbetreiber unseres Netzes sind.
Ein neues Büro planten wir ja schon lange, da der örtliche Chaostreff in der Augustusburger Straße 102 gehörigen Zulauf erhält und uns dort manchmal schlichtweg der Platz gefehlt hat. Wir werden aber auch zukünftig regen Kontakt mit den Mitgliedern dort halten.
In der neuen Location gibt es für uns noch viel zu tun. Das ganze Haus soll versorgt werden, damit die Bands während ihrer Probenpausen auch von den Proberäumen aus unser Netz nutzen können. Wir sind schon gespannt auf die neue Nachbarschaft.

Begängnis auf dem Rosenplatz

Dieses Wochenende fanden auf und um den Rosenplatz die Begehungen statt. Wir hatten dafür gesorgt, dass auf dem ganzen Gelände auch unser Netz verfügbar ist. Teile davon werden auch nach dem Festival bestehen bleiben. So nutzten an den vier Tagen jeweils etwa 600 Nutzer dort das Angebot. Thema der Veranstaltung war diesmal „Kunst ist ein super Markt!“. Passend zu dem Thema konnte ein seit Jahren geschlossener Edeka begangen werden. Der Zugang zum Netz wurde von der Rosa-Luxemburg-Stiftung bereitgestellt, die sich auch zukünftig beteiligen wollen. Wir werden auch zukünftig solche Veranstaltungen ausstatten, wenn man uns anfragt. Die Zusammenarbeit war sehr angenehm.

Am Freitagabend fand als Programmpunkt auch das Vereinsbashing statt, zu dem auch wir unseren Beitrag leisteten. Daniel vertrat uns dabei sehr eindrucksvoll. Der Wettkampf wurde live bei Radio T übertragen. Bei der Aufgabe unseren Verein anhand eines Gestandes zu erklären, gelang es ihm eine Brücke zwischen einer Blümchenkette und unserem Netz zu bauen. Dafür erntete er frenetischen Applaus von den Zuschauern.

Ganz nebenbei hat unser Netz mittlerweile die Marke von 200 Knoten geschafft. Und wir wachsen weiter.